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Polaris

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1

18.01.2012, 17:14

Ausnahmezustand

Hallo leute♥
hier ist meine angekündigte Geschichte!
keine sorge, diesmal wird sie nich so superlang werden wie FFXII :D
Okay, die Hauptrolle ist eine junge Frau, die von ihren Erlebnissen vor und nach der Apokalypse erzählt, die sie als kleines Mädchen miterlebt hat. Sie berichtet, wie alles anfing-und wie alles doch schließlich ein ende fand.
Der auslöser des ,,Weltuntergangs'' ist ein gefährliches Virus, das von den Reaktoren Deutschlands ausgeht. Dieses Virus rafft einen Menschen in wenigen Tagen dahin. Es scheint keinen ausweg mehr zu geben - bis jemand ein Heilmittel findet...

Ausnahmezustand - Kapitel 1

Spoiler
Ich kann mich noch gut daran erinnern. Es ist so, als wäre es erst gestern passiert, so scharf habe ich die grausamen Bilder vor mir. Ehrlich gesagt, ich möchte nicht darüber sprechen. Aber ich weiß, wenn ich es nicht tue, wird mich diese Sache für immer verfolgen. So wie Millionen andere Menschen. Dabei sagte man uns doch, es gäbe keinen Grund zur Sorge. Man solle nur in den Keller gehen und warten. Aber - auf was? Alles ist damals zusammengebrochen. Es gab weder Strom, noch konnte man über das Handy telefonieren. Läden wurden ausgeraubt, in den Tankstellen gab es lange Warteschleifen von Autos. Wütende und panische Fahrer hupten und schrien. Aber das machte doch alles nur noch schlimmer. Doch sie haben es nicht gewusst. Mama hat damals behauptet, es würde zugehen wie nach einem Super-GAU. Doch das, was eigentlich geschah, war um einiges grausamer. Ich wollte es nicht wahrhaben. Immer wieder habe ich zu Gott gebetet, mit der Bitte, das alles sofort zu beenden. Ich stelle ihm Bedingungen, wollte ihn herausfordern. Obwohl ich eigentlich kein gläubiger Mensch bin. Die Notrufzentrale der Polizei war so überlastet, dass niemand mehr durchkam. Papa hat es auch versucht. Da gingen die Telefone noch. Aber niemand hob ab. Papa fluchte und zeterte, danach schmetterte er sein Handy auf den Boden. Es ging kaputt und Mama schrie ihn an, womit sie jetzt denn Hilfe holen sollen. Ich habe Angst gehabt, schreckliche Angst. Wir mussten mitten auf der vollgestopften Autobahn anhalten, denn der Wagen hatte einen Platten. Hinter uns wurde wütend gehupt und geschimpft. Einen Ersatzreifen hatten wir auch nicht. Mama drückte mir meine Schwester Emilie in den Arm und rannte panisch umher. Der Verkehr war mittlerweile komplett stehen geblieben. Ich hörte Schreie, welche in dem lauten Gehupe untergingen. Emilie heulte und Papa versuchte, den Reifen zu flicken. Vergebens. Auch ich hatte Tränen in den Augen. Papa fluchte wütend, Mama wurde von den Autofahrern abgewiesen. Manche haben eine entschuldigende Grimasse aufgesetzt undhilflos mit den Schultern gezuckt. Andere fuhren sie an, sie solle sich verzeihen und ihretwegen verrecken. Mama war völlig verzweifelt und weinte nur noch, als sie zu uns zurückkam. Sie fragte Papa, was sie jetzt tun sollen. Das Zeug wäre doch bald hier. Wie sollten sie sich dagegen schützen? Sie hatten doch gar keine Gasmasken oder sonstiges. Papa brüllte, es wäre alles ihre Schuld gewesen. Sie wollte doch unbedingt wegfahren. Sie wollte ja nicht auf die Polizei hören. Wenn sie doch nur zu Hause geblieben wären!
Ich drückte mich an unser Auto und schluchzte. Emilie schrie wie am Spieß und meine Ohren taten davon weh. Ich wollte Mama etwas sagen. Leider weiß ich nicht mehr, was es war. Ich glaube, ich habe vieles vergessen. Ob ich es verdrängt oder wirklich nur vergessen habe, weiß ich nicht. Etwas schönes war es bestimmt nicht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Polaris« (10.12.2012, 22:01)


Flauschie

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2

18.01.2012, 21:49

Die Geschichte ist wirklich toll! :yay:
Ich hoffe du schreibst noch mehr!
LOVE ANIMES

Neviee

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3

19.01.2012, 10:51

:dance: schöööööön . Voll gut . Apokalypse Szenarienfind ich immer gut :blink: *polaris knuddel* :cute:

Polaris

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4

19.01.2012, 16:32

danke ihr beiden♥♥
hier kommt nun der nächste teil :)

Spoiler
Auf einmal kam Mama zu mir und drückte mich und meine kleine Schwester ganz fest an sich. Ich weinte nur noch mehr. In meinem Kopf wirbelten so viele Fragen, ich hatte große Angst. Mama sah mir in die Augen. Nie werde ich ihren Blick vergessen. Die verweinten, roten Augen, die zitternde Unterlippe. Die dunkelbraunen Haare standen ihr wild vom Kopf ab.
,, Hör zu, mein Schatz ‘’ , presste sie mit bebender Stimme hervor. ,, Du bist jetzt alt genug, um auf dich selbst aufzupassen. Ich will, dass du Emilie ganz fest in den Arm nimmst und dann losläufst. Lauf los und such jemanden, der dich mitfahren lässt! Es wird bestimmt jemanden geben! Lauf so schnell du kannst. Versprich mir, dass du auf Emilie aufpasst. Versprich es mir. Ich und Papa kommen hier nicht mehr weg. Aber Kinder werden sie ganz bestimmt mitnehmen. Wenn du doch keinen findest, dann lauf zu den Polizeiwagen. Die Männer dort werden dir helfen. Und jetzt lauf! ‘’
Ich traute meinen Ohren kaum. Ich dachte mir nur, das könne nicht wahr sein, das wäre alles nur ein böser Traum. Papa brüllte nur noch lauter. ,, Bist du verrückt geworden? Wir können doch die Kinder nicht in dieses Chaos hineinschicken! Wir müssen etwas tun, aber schnell, ansonsten - ! ‘’
Danach.. sah ich das erste grausame Bild an diesem Tag. Man hörte einen lauten Knall und plötzlich wurden Autos durch die Luft gewirbelt. Menschen wurden herumgerissen wie Spielzeugfiguren. Eine Feuerwelle hüllte den Horizont in ein glutendes rot-orange. Das Krachen der Fahrzeuge und die Schrei der Menschen bohrten sich in meine Ohren, rissen sich in sekundenschnelle bis zum Gehirn durch und brannten sich für immer ein. Ich weiß noch, wie ich zu Boden geschleudert wurde und meinen Kopf an etwas hartem anschlug. Mir wurde schwarz vor Augen, alles drehte sich - was danach passiert ist, weiß ich nicht mehr so genau.
Aber als ich aufgewacht bin, war ich allein. Es stank grauenvoll, und die Straße war vollkommen zerstört. Auf wackligen Beinen stand ich auf und bereute es sofort. Mein Kopf hämmerte und der Rauch verbiss sich in meinen Augen und Lungen. Hustend und nach Luft ringend versuchte ich panisch, wegzukommen. Ich wollte einfach nur weg. In dem Moment dachte ich nicht daran, dass meine Eltern und meine Schwester tot neben mir lagen. Ich habe sie gesehen, es aber nicht realisiert. Mir war schwindlig und hörte alles nur noch gedämpft. Ich schleppte mich zum Rand der Autobahn., klammerte mich an das Nottelefon. Ich hatte keine Ahnung, wie man so etwas bediente. Ich nahm einfach den Hörer von der Gabel und rief hinein. Aber ich hörte nur das rhythmische Tuten, das erscheint, wenn niemand rangeht.
Ich knallte den Hörer zurück auf die Gabel und trottete weiter. Vor mir erstreckte sich ein endloses Meer aus Fahrzeugen. Menschen kreischten und weinten. Ich schob mich an Leichen vorbei und bemerkte es nicht mal. Sie starrten mich an mit ihren leblosen Augen. Ich kümmerte mich nicht darum. Vor mir sah ich plötzlich ein strahlendes Sonnenblumenfeld. Und mitten in diesen Sonnenblumen blitzte Emilies dunkelbrauner Haarschopf auf. Ich fing an zu laufen, so gut es ging. Nun war das Feld so scharf und nah vor mir, dass ich keine Sekunde mehr zögern wollte. Ich rief irgendetwas. Lief weiter. Auf einmal waren die Autos kein Hinderniss mehr für mich. Die Insassen einiger Wagen blickten mich erstaunt an, als ich mich an ihnen vorbeidrückte. Jemand rief mir etwas zu. Ich konnte mir keinen Reim daraus machen. Ich musste zum Sonnenblumenfeld. Emilie wartete dort auf mich. Bestimmt hatte sie große Angst.
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Flauschie

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5

19.01.2012, 19:52

Wow :blink: super, super, super toll!!!!
Du schreibst richtig toll und so schön spannend :yay:
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil!
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Polaris

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20.01.2012, 16:47

hahaha ^ ^'>
danke♥♥

okay hier kommt der nächste part:
Spoiler
Plötzlich stolperte ich über etwas und fiel hin. Die Kraft wich aus meinem Körper. Emilie! Ich musste zu ihr! Das Sonnenblumenfeld war doch schon ganz nahe. Ich musst doch weiterlaufen. Mama hat es mir doch gesagt. Und ich habe ihr versprochen, auf meine Schwester aufzupassen. Papa hat mir mal gesagt, man wäre ein schlechter Mensch, wenn man seine Versprechen nicht halten würde. Hustend und schluchzend versuchte ich, mich hochzuraffen aber meine Arme gaben unter mir nach und ich ließ mich einfach fallen. Ein angenehmer Schwindel erfasste mich und die zunehmende Müdigkeit sorgte dafür, dass meine Augen langsam zufielen. Ich kämpfte noch eine Weile dagegen an, doch schließlich gab ich mich geschlagen.

Ein Ruckeln weckte mich sanft. Ich öffnete einen Spalt weit die Augen, sah aber alles nur verschwommen. Mein Kopf schmerzte unaufhörlich und es kam mir so vor, als würde mein Gehirn gegen meine Schädeldecke drücken. Ich blickte mich langsam um. Ich wusste nicht, wo ich mich befand, was geschehen war und warum ich überhaupt noch lebte. Ein paar Minuten später realisierte ich, dass ich mich in einem Auto befand. Ich lag auf der Rückbank, eingewickelt in eine dicke Decke. Deswegen konnte ich mich wohl nicht bewegen. Ich wollte mich freistrampeln, doch die Kraft dazu fehlte mir. Sie war aus mir gewichen, und nun schwebte sie am Himmel, über irgendeiner Autobahn.
,, Sie ist wach. Guck doch, Gerald, sie lebt! So ein Glück ‘’ , sagte plötzlich eine weibliche Stimme, die weit weg zu sein schien. Ich hörte alles wie durch eine dicke Mauer. ,, Da hat sie aber Glück gehabt. Ich dachte schon, sie würde... ‘’ , antwortete eine männliche Stimme.
,, Sag doch sowas nicht! ‘’ , rief die eine aus. Ich schätzte die Frau auf 40. ,, Sei lieber froh, dass das Mädchen noch am Leben ist. Was meinst du, ist sie ansprechbar? ‘’
Die andere Stimme brummte etwas. Mich überkam wieder die Müdigkeit. Ich wollte mich fallen lassen, damit die Dunkelheit mich einlullen konnte - als mir plötzlich etwas einfiel. Auf einmal war ich hellwach, riss die Augen ganz weit auf und warf die Decke von mir. Das herz schlug mir bis zum Hals, der Angstschweiß brach mir aus. Die Erkenntnis schlug mir ins Gesicht wie eine saftige Ohrfeige. Das Sonnenblumenfeld war nicht mehr da. Das einzige, woran ich mich festhalten konnte. Der Ort, wo Emilie auf mich wartete. Es war weg. Und damit meine ganze Sicherheit. Ohne das Feld war ich nicht mehr sicher. Ich war der Realität schutzlos ausgeliefert. Bilder von Mama und Papa schossen durch meine Erinnerungen. Beide lagen auf dem Boden, blutend. Ihre Haut war zerfetzt und schmutzig. Der Boden hatte eine dunkelrote Färbung angenommen. Auch ich war voller Blut, aber es war nicht meins. Wieder roch ich diesen widerlichen Gestank, mein Magen drehte sich um und mir wurde übel. Ich presste die Hand vor den Mund, konnte den Brechreiz aber nicht unterdrücken und übergab mich auf die Decke, auf die Sitze, auf mich selbst. Die Frau zog scharf die Luft ein und kreischte etwas. Ich verstand nicht, was sie sagte. Doch dann - endlich - kehrte die Müdigkeit zurück und ich hieß sie willkommen.
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Polaris

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7

10.12.2012, 22:03

okay hier kommt der nächste Part♥

Spoiler
Die ganze Zeit über döste ich vor mich hin. Ich ließ die Stunden an mir vorbeifließen,
hielt die Augen geschlossen und war zu faul, um sie aufzumachen. Der Geruch von Erbrochenem umgab mich zwar immer noch, aber es war mir in diesen Stunden egal. Ich weiß nicht mehr, wie die mich in einem fahrenden Auto sauber gekriegt haben. Ich sah manchmal verschwommene Bilder vor meinen Augen. Gesichter, die ich nicht erkennen konnte. Stimmen, die mir irgendwie bekannt vorkamen.
Ich träumte die ganze langsame Fahrt über nur einmal. In diesem Traum befand ich mich in einem blühenden Sonnenblumenfeld und suchte nach Emilie. Immer wieder schrie ich nach ihr, aber ich konnte sie einfach nicht finden. Ich hörte zwar ihre Stimme, doch ich konnte nie erraten, wo sie sich befand. Als ich mich umdrehte, sah ich eine riesengroße Autoschlange, die sich auf das Feld zubewegte. Die Menschen im Wagen riefen mir etwas zu, aber ich verstand sie nicht. Ihre Münder waren geschlossen, die Augen verschwommene Schemen. Ich lief zur Straße und winkte wie wild mit den Armen. Sie durften hier nicht durchfahren. Hier war Emilie, ich musste sie finden! Doch die Wagenkolonne näherte sich immer weiter dem Feld. Plötzlich gab es eine heftige Explosion. Wieder wurden Wagen herumgewirbelt. Die ganze Zeit über hatte ich weggesehen. Ich blickte auf den Boden. Und starrte in die leblosen Augen meiner Mutter.
Schweißgebadet wachte ich auf. Verbrauchte Luft schlug mir entgegen. Ich benötigte eine Weile, um wieder zu wissen, wo ich war. Der Wagen war stehen geblieben. Ich wollte um Wasser bitten, brachte aber keinen Laut heraus. Meine Kehle war staubtrocken. Ich hörte die beiden Personen miteinander reden.
,, Dieser beschissene Verkehr. Wie lange sollen wir hier noch rumstehen? ‘’
,, Beruhige dich. Denk lieber darüber nach, was wir tun sollen, wenn das Gift hier ist. Dann sind wir alle eingedeckt. Da wirst du dich am Allerwenigsten um den Verkehr kümmern. ’’
,, Red keinen Schwachsinn! Wir sind in einem Auto, da kann uns nichts passieren ‘’
,, Naja, die Polizei hat ja was anderes gesagt ‘’
,, Die Polizei! Ha! Als ob die hier von irgendetwas wüssten. Die haben doch die ganze Situation nicht unter Kontrolle! ‘’
,, Aber der Verkehr hat doch dank ihnen und der Feuerwehr wieder einigermaßen funktioniert! ‘’
,, Und jetzt ist er wieder zusammengebrochen. Sogar auf den Ausfallstraßen gibts kein Durchkommen. Wie bringen wir jetzt das Kind ins Krankenhaus? ‘’
,, ... irgendwie schaffen wir das schon..! ‘’
,, Na, du hast gut Reden! ‘’
Die Frau bemerkte mich. ,, Mädchen, du bist wieder da! ‘’ , rief sie aus und lächelte mich erleichtert an. Sie hatte viele Falten im Gesicht. ,, Geht’s dir wieder besser? ‘’
Ich musste mich zusammenreißen, um nicht wieder einzuschlafen. Schließlich nickte ich leicht. ,, Das ist gut. Mein Name ist Theresa Höffner. Und das ist mein Mann Gerald. Wie heißt du? ‘’
Ihre Stimme klang weich und freundlich, trotz der Umstände, die ich ihnen bereitet hatte.
Weil ich sie weiterhin anschwieg, entschloss diese Frau Namens Theresa Höffner, mir zu erklären, was passiert war. Ich bemühte mich, zuzuhören, aber meine ganze Konzentration war flöten gegangen. Ich verstand nur einzelne Wortfetzen, die keinen Sinn ergaben.
,, .... du bist ohnmächtig geworden und wir haben dich in unserem Auto mitgenommen. Du warst ziemlich lange weggetreten. Ich hatte schon Sorge, du würdest es nicht schaffen... ‘’
Sie schluckte geräuschvoll. Ihr Ehemann brummte etwas auf dem Fahrersitz. Theresa fragte mich ein weiteres Mal nach meinem Namen und meinem Alter. Sie wollte auch wissen, woher ich kam und ob es mir besser ging. Ich schwieg weiter. Ich war zu schwach, um zu antworten. Stattdessen erinnerte ich mich wieder an das Sonnenblumenfeld.
,, Emilie... ‘’ , flüsterte ich. ,, Ist das dein Name? Emilie? ‘’ , fragte die Frau weiter. Langsam ging sie mir auf den Wecker. Ich wollte nicht reden. Ich wickelte mich in die stinkende Decke ein und schloss die Augen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Polaris« (10.12.2012, 22:03)


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